ABC-Etüden 21.22.2020 – Avalanche


Link zu Christianes Schreibeinladung

rock-crash-273703_1920Bild von Anja🤗#helpinghands #solidarity#stays healthy🙏 auf Pixabay

 

Avalanche

Ohne Zeitplan aus dem Leben fallen

In die weit geöffneten Rattenfallen

aus Vielerlei nutzlosem Klimbim:

Nie empfanden wir´s so schlimm,

Kerberos spreizt gierig schon die Krallen.

 

 

kerberos-4857603_1920Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay
Beitragsbild: von Photo Mix auf Pixabay

 

11 Comments

  1. Ich musste irgendwie sofort an die Beschreibung einer Freundin denken, die mit einem mal Mutterschaftsurlaub hat (Krankenschwester).Sie meinte, das schlimmste sei, die Zeit die sie einfach mit ihrem Smartphone vertrödele und das sie dagegen leiber 100 Nachtschichten absolvieren würde.

    1. Danke, Katha. Ich wollte ein wenig ein Bild zeichnen, dass wir momentan wie zwischen zwei Welten leben und durch Corona jetzt fast aus unserer heilen Welt herausgefallen sind, aber auch sicher vielfach sehen, für was für einen Klimbim wir eigentlich bisher gelebt haben, der uns jetzt möglicherweise zur Last wird/geworden ist. Und – wie Deine Freundin – vielleicht die Arbeit deswegen ernst nehmen, weil wir verlernt haben uns mit uns selbst und sinnvoll zu beschäftigen? Noch einen schönen Sonntag wünsche ich Dir. LG Werner

      1. Das stimmt. Es fällt auf, wie wenig man eigentlich bräuchte. Vor allem wenn man sich mal den ganzen Konsumquatsch ansieht. Da bin ich aber tatsächlich schon immer relativ raus gewesen. Bei mir fällt nur das Soziale weg und das halte ich für essenziell.

  2. Ich habe deinen Text erst durch deinen Kommentar an Katharina verstanden, aber das wundert mich nicht: Ich bin auch nicht aus einem Leben voll materieller Belanglosigkeiten herausgefallen durch Corona, sondern aus sozialen Bezügen, die ich vermisse. Mein Hamsterrad ist relativ harmlos, verglichen mit anderen, und ich scheine ein Leben gern zu leben, dass viele (gemessen an manchen öffentlichen Reaktionen) nicht verstehen. Wobei ich das eigentlich gewöhnt bin.
    Liebe Grüße (und danke)
    Christiane, dieses Wochenende mehr off- als online

    1. Es sind ja nicht nur die materiellen Belanglosigkeiten an sich, sondern auch die Verbindlichkeiten und Verpflichtungen geldlicher Art, die dahinter stehen. Wie viele an sich auch nutzlose Dinge sind auf Kredit angeschafft worden, wie viele Skiurlaube auf Pump finanziert und müssen jetzt noch abbezahlt werden. Ja, und dann nicht zu unterschätzen die sozialen Bezüge. Glücklich, wer da schon immer ein bewußteres Leben führt!
      LG Werner

      1. Die Existenz von gefühlt unendlich vielen Werbespots für Glücksspielseiten im Internet und für diverse Kredit-Anbieter, bei denen man sich eben mal kurz online vierstellige Summen holen kann, ohne weiter drüber nachzudenken oder gar Sicherheiten vorweisen zu müssen, lässt mich daran zweifeln, ob das nach Corona anders wird. Augenscheinlich geht es uns wohl einfach noch zu gut.

  3. Ja, man merkt tatsächlich erst woran man sich so alles gewöhnt hat, wenn es weg ist. Ne Menge Klimbim ganz bestimmt. Aber am meisten fehlt mir tatsächlich auch das Miteinander mit anderen Menschen und innerhalb von Gruppen… drücken wir fest die Daumen, dass bald wieder sowas wie Normalität herrscht. Völlig ohne Rattenfalle 🙂

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