Der Dienstag Dichtet – Stille



Bild von Dean Moriarty auf Pixabay

ich möchte schreiben

bis mir die Finger brechen

das Blut das Papier tränkt

meine Augen brechen

und ich nur

noch

das Lied

der

Unendlichkeit

höre

 

Stille


Bild von gen hyung lee auf Pixabay

Dies ist eine Aktion, die von Katha kritzelt ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstag wird ein selbst-geschriebenes Gedicht veröffentlicht.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen.

Mit von der Partie sind bisher:


Stachelbeermond                     Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams       Findevogel
Wortverzauberte                      Ein Blog von einem Freund
Lyrikfeder                               Nachtwandlerin
Lindas x Stories                      Myriade

Luna Lebensbetrunken

Und ich.

17 Comments

    1. … bis zum letzten Atemzug, und dann so etwas wie der Lohn: Stille. Ich finde es immer wieder seltsam, dass man solche Wünsche hat. Es liegt vielleicht in unseren Genen, dass wir erst dann Ruhe finden, wenn alles gesagt, alles getan, alles gesehen (und geschehen) ist.

      Vielleicht trifft man sich ja mal an diesem letzten Ort?

  1. Lieber Werner,
    faszinierend, wie Du in deinem Gedicht etwas eigentlich Friedliches wie Meditieren mit einer gewissen Gewalt gefüllt hast! Allerdings wirkt diese Gewalt sehr organisch auf mich. Fast, als müsse man einen Teil seines körperlichen Daseins für das Erreichen der Stille opfern…

    Liebe Grüße
    Alina

    1. Friedlich meditieren scheint mir im Lichte der Widersprüche und den neuen Ansätze, die man immer wieder findet, nicht so ganz einfach. Es ist schon ein gewaltiger innerer und oft auch körperlicher Kampf, diese Suche, die einen immer weiter treibt, allen Schmerzen und Widersprüchen zum Trotz.
      Wollen wir nicht alle ein wenig Missionar sein, liebe Alina??

  2. Lieber Werner, das Lied der Unendlichkeit ….
    ich denke, dass wir es manchmal hören oder fühlen oder Beides.
    Und weil es so wundervoll sich anfühlt wünscht mancher Mensch es sich vermehrt.
    Weil es so HERR-ich und wundervoll ist.

    Ich weiß jetzt nicht ob das was ich schreibe wirklich daz passt. Trotzdem tue ich es.
    Deswegen denke ich, dass ich dich verstehe Ich hatte vor Jahren eine Nahtoderfahrung … was ich dabei erlebt habe, ist schier nicht in Worte zu fassen … vielleicht habe ich dort in diesem lichtvollen Ort, Klänge dieses Liedes hren dürfen …
    … von Herz zu Herz … Segen!
    M.M.

    1. Liebe Monika, ich denke, dass wir alle – bewußt oder unbewußt – auf der Suche nach einem Sinn oder einer Bestimmung sind. Wenn sich diese dann erfüllt, dann ist das sicherlich wie ein ewig klingendes Lied.

      Wenn Du schon nahe dran warst, es zu hören, und dennoch weiterhin unter uns weilst, dann hast Du sicherlich uns schon eine Erfahrung voraus, die sich auch in Deinem Denken und in Deinem Handeln manifestiert.

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