ABC-Etüden 39-40.20 – Trafalgar to go


Link zu Christianes Schreibeinladung


Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay 

Trafalga to go

Sie baden ihre Fußpilze

in jedem See

ob flach, ob tief.

Die Stand-Up-Paddler

erobern die Gewässer:

ein Rausch auf Wellen.

Genießen auf sicherer Scholle

die neidischen Blicke

der traurigen Gestalten an Land.

Eroberer sind sie,

Freibeuter der Pfützen,

aufgebrochen,

in die laszive Welt

des Show-Business.

Schlafen mit ihren Träumen

einer nachhaltigen Welt

und Meeren frei von Plastikmüll.


Bild: Mallorca-Zeitung

8 Comments

    1. Lieber Gerhard, das ist ja die Schizophrenie.
      Alle finden es gut, dass die Plastiktüten im Supermarkt nicht mehr frei zu haben sind und jeder möchte mithelfen, die Flut an PE, PVC etc. zu reduzieren.
      Aber genau das Gegenteil scheint der Fall:

      Daten eines beliebig heraus gegriffenen SUP-Boards:
      SUP aufgepumpt:
      Länge: 10′ (305 cm),
      Breite: 32″ (81,5 cm),
      Stärke: 5″ (12,5 cm),
      Volumen: 244 Liter, Gewicht: 9 kg (+/- 10 %).
      Tasche mit gefaltetem SUP:
      Höhe: 90 cm, Breite: 40 cm.
      Stärke: 20 cm.
      Darin ist genügend Platz für Pumpe und Paddel

      MATERIALZUSAMMENSETZUNG/ZUTATEN:
      Hauptgewebe : 70.0% phtalatfreies Polyvinylchlorid, Hauptgewebe : 30.0% Polyester (PES) Schaumstoff : 75.0% Polyethylen (PE), Schaumstoff : 25.0% Ethylenvinylacetat (EVA) Tasche : 100.0% Polyester (PES)

      Zum Vergleich: Gewicht einer herkömmlichen aber besonders strapazierfähigen ALDI-Plastiktüte: 20 g

      Fazit: 9kg SUP (ohne Fußpumpe und ohne Plastikpaddel) entspricht etwa 450 Plastiktüten.

      Zweites Fazit:
      wenn die Industrie keine Tüten mehr absetzen kann, dann produziert sie halt was anderes. Ergebnis für die Umwelt: absolut gar keines.

  1. Das meiste Freizeit- und Urlaubsgedöns besteht aus Kunststoffen, angefangen bei der Sportbekleidung bis zu grossen Teilen der Angebote von Wassersport und Camping. Man sollte grundsätzlich mehr hinterfragen, was man wirklich braucht, nicht erst bei den Einkaufstüten an der Kasse.

    1. Anfangs des Jahres kaufte eine Frau so ein Getöns in einem 1 Euro Shop, Kindertrompeten oder ähnliches. Diese mehrfach eingepackte Items transportierte sie dann noch in 3 Plastiktüten, anders war das nicht drin. Etwa 12 Euro und eine UNMENGE Abfall.

  2. Tja. Brot und Spiele. Ob irgendwas von dem ganzen Gelärme ernst gemeint ist, ernst zu nehmen ist? Die Zukunft wird es zeigen.
    Ich halte wenig von dem Plastiktütenverbot, aber viel von einem Umgang mit Hirn …
    Morgenkaffeegruß von unterwegs 😁☕🍩👍

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