Der Dienstag Dichtet – unfassbar



Bild von Ralf Kunze auf Pixabay

unfassbar

immer noch eine 1 dazufügen

immer größer werden

irgendwannkannmandennamendafürnichtmehraussprechen

meta-begriffe bilden

meta-meta-begriffe bilden

irgendwannkannmanauchderennamennichtmehraussprechen

wo

ist

das

ende

der

zahlenkolonnen

immer noch ein wort hinzufügen

immer neue seiten beschreiben

irgendwannkönnenauchallemenschenauferdennichtalleszuendelesen

regale bauen und sie hineinstellen

sie mit unendlich vielen Scannern digitalisieren

selbstunendlichewortschlangenwerdenniemalseineletzteseitegeben

wo

ist

das

buch

der

erkenntnis


Dies ist eine Aktion, die von Katha kritzelt ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstag wird ein selbst-geschriebenes Gedicht veröffentlicht.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen.
 
Mit von der Partie sind bisher:

Stachelbeermond              Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams Findevogel
Wortverzauberte         Berlinautor
Lyrikfeder                Nachtwandlerin
Lindas x Stories          Myriade
Gerda Kazakou            Gedankenweberei
Myna Kaltschnee         Wortverdreher
Lebensbetrunken           Vienna BliaBlaBlub
Heidimarias kleine Welt
 
Und ich.

13 Comments

    1. Da stimme ich Dir voll zu! Aber in diesem Sinne hatte ich das Gedicht nicht verfasst. Ich habe es eher als Betrachtung der Unendlichkeit gesehen. Mathematisch gibt es kein Ende der Zahlen. Man kann immer noch 1 auf die „Unendlichkeit“ drauflegen. Und mit unseren in Worte gefasste Gedanken und Fragen gilt es auch wohl genauso. Und wir werden wohl nie Alles wissen und auf-/erklären können?

  1. Danke dir, Werner.

    Vielleicht brauchst du die 1
    oder vielleicht ein Wort
    und noch eines
    und wieder eins
    und eines
    das weitere Wörter
    zur Welt bringt
    und
    dann die 1
    und ein Wort
    und eine Frage
    und eine Antwort
    und zwei Fragen
    und …

    Liebe Grüße
    Judith

  2. Unendlichkeit ist faszinierend, aber allermeistens brauche ich sie nicht. Mir reichen meine kleinen begrenzten Möglichkeiten, den Rest kann ich sowieso nicht erfassen, denn er ist ja unendlich… ich glaube, ich bin in der Hinsicht ein glücklicher Mensch.

    1. Ich versuche nur, die Unendlichkeit in allen ihren Dimensionen zu verstehen und mich ein wenig darin einzuordnen. Aber ich fürchte, es wird mir nicht gelingen und man muss sich versuchen, damit abzufinden.

  3. Lieber Werner,
    suchen, suchen, suchen. Passend dazu den Cursor oder die Tasten der Tastatur rhythmisch zu den Wörtern benutzen. Scrollen, suchen, scrollen, suchen.
    Und das Bild mit der goldenen Spirale gefällt mir sehr, das passt richtig gut! 🙂

    Liebe Grüße
    Alina

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