Vorgeschichte-zu-Kais-Adventüde – Teil II


Dies ist noch einmal eine Episode zu einer möglichen Vorgeschichte zu Kai`s Adventüde.

Für mich ist jetzt hier erst mal Schluss, weil ich das Zepter an eine/n Nachfolger/in aus den Reihen der Leser übergeben möchte. Wer immer sich traut oder einfach nur Lust hat: wir freuen uns auf Deine Fortsetzung.

Hier der Link zu Kai’s Auslösergeschichte:

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2020/12/17/17-12-johnny-scrooge-adventueden/

https://kainschreiber.wordpress.com/2020/12/17/17-12-johnny-scrooge-adventuden-irgendwas-ist-immer/

und zu meiner ersten Vorgeschichte:

https://wkastens.wordpress.com/2020/12/17/vorgeschichte-zu-kais-adventude/

Scrooge war wie geblendet von der Schönheit der Prinzessin. Stotternd erklärte er ihr, dass er sie zurück nach Jaipur bringen sollte. Hatte er sich getäuscht? Er vermeinte einen Anflug von Angst in ihren Augen gesehen zu haben. Sofort beruhigte er sie. „Sie stehen selbstverständlich bis hin zum Palast Ihres Bruders unter meinem persönlichen Schutz!“ Sie nickte nur ein wenig abwesend, als er ihr den zeitlichen Ablauf darlegte.

Und so kam es, dass Scrooge mit Prinzessin Lalita am 17. Juli des Jahres 1900 an Bord der SMS Hertha gingen. Die Route führte durch das Südchinesische Meer mit Umrundung der Malaysischen Halbinsel und von da Richtung Ceylon. Kurz vor der Umrundung des Kaps von Komorin meldete sich der kommandierende Korvettenkapitän Schulze bei Scrooge: „Herr Rittmeister, ich muss Ihnen mitteilen, dass wir technische Schwierigkeiten mit unseren Kesseln haben. Auch müssen die Schornsteine in ihrer Struktur abgestützt werden. Wir werden deshalb gezwungen sein, den nächsten Hafen anzulaufen, um Notreparaturen durchführen zu lassen. Wir gehen von einer Liegezeit von mindestens drei Wochen aus. Der Prinzessin, Ihnen und Ihrer Eskorte steht es natürlich frei, wenn Sie diese Zeit zu einem Landgang nutzen wollen.“

Scrooge dankte für die Information, aber irgendwie erzeugte sie ein Unbehagen in ihm. Dunkel erinnerte er sich daran, dass sein Onkel Edward, der in Diensten der East India Company stand und sehr sprachkundig war, ihm einmal erzählt hatte, dass der Name Komorin sich auf den tamilischen Namen  Kanniyakumari bezog und „Ort der jungfräulichen Prinzessin“ bedeutete. Sollte das ein Zufall sein, dass sie mit ihrem Kreuzer gerade hier anlegen mussten? Und waberte da nicht auch irgendetwas in seinem Unterbewusstsein von einer großen Feindschaft zwischen den westindischen Maharadschas und den hier ansässigen uralten Nachfahren der Pandiya-Dynastie? „Sind wir hier überhaupt sicher?“, war die Frage, die ihm seit der Unterredung nicht mehr aus dem Kopf ging.

(300 Worte)

4 Comments

  1. Und ich dachte schon nach deinem ersten Teil, dass in allen Ecken der Geschichte Sprengstoff lauern würde, aber was ist das denn heute? Wahnsinn!!! 😁👍👍👍
    Werner, ernsthaft, du musst mal was Längeres schreiben, was nicht überwiegend humoristisch ist. 🤔😉😁👍
    Vielen herzlichen Dank hierfür!
    Abendgruß 😁🍷🌟🎄👍

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