Der Dienstag Dichtet – Das große Versprechen


Einen Sekt gefällig auf meinen 100.sten Gedichtbeitrag zu Kathas Schreibeinladung „Der Dienstag dichtet“?

Bild von Hier und jetzt endet leider meine Reise auf Pixabay aber auf Pixabay              

Das große Versprechen

 

Zeit

ist wie eine endlose Jalousie

die immerwährend herab gelassen wird.

In den täglich neuen Falten

sammeln sich die Tage

und verdunkeln zum „Es-war-einmal“.

 

Kommt irgendwann der Bühnenmeister

und rollt uns wieder auf?

Bild von congerdesign auf Pixabay


Mehr Gedichte von mir findet ihr auch unter den folgenden Rubriken:

(Bitte den Link unter dem jeweiligen Bild anklicken)



23 Comments

  1. Hast du eigentlich das Gefühl einer Gewöhnung, lieber Werner, hier bei den Gedichten oder bei den Etüden?
    Glückwunsch zum 100.! 🥂
    Ich bleibe erst mal beim Morgenkaffee 😁🌞☕🍩👍

    1. Was heißt Gewöhnung, liebe Christiane, ich beuge mich gerne einem wohltuendem Rhythmus. Ich empfinde das nicht als Korsett, an bestimmten Tagen oder innerhalb einer bestimmten Zeit etwas „abliefern“ zu müssen oder zu wollen. Es ist eher hilfreich, einen Zeitrahmen zu haben. Die meisten Gedichte sind ohnehin in der Regel schon eher fertig und entstehen eher spontan. Bei den Etüden zündet es manchmal sofort und es fließt quasi heraus, manchmal recherchiere ich erst, aber ich fühle mich nie unter Zeitdruck, auch, weil ich einfach Lust und Spass daran habe und einen Hund, der mir immer geduldig zuhört.

  2. Herzlichen Glückwunsch zum 100sten! Sind es schon soviele??? Dann müsste ich die ja auch schon voll haben… 😊 Dein Gedicht gefällt mir, die Jalousie ist ein tolles Bild für die Zeit. Ich hoffe ja auf jemanden, der sie irgendwann wieder entfaltet oder sie hochzieht für einen neuen Ausblick.

    1. Danke Dir. Man redet immer von Vergänglichkeit, aber vielleicht wird alles doch irgendwie gespeichert und erhalten und hat die Chance, noch einmal ans Licht gebracht zu werden.

  3. Gratuliere Werner!
    Mit dem Aufrollen warten wir noch eine Weile, es faltet sich gerade so schön 🙂

    Meinr Schwägerin bat ich, ihre frühe Mitbewohnerin zu fragen, die hat als Vertriebene im Elternhaus gewohnt und kann ihr sicher noch einiges aus ihrer frühesten Kindheit erzählen. Bloss beeilen muss sie sich.

    1. Ja, da könnte man Vieles lernen und verstehen, wenn man die alten Geschichten kennen würde. Manches, was mein Großvater mir erzählt hat, habe ich noch in Erinnerung, aber von dem Leben seiner Eltern weiß ich praktisch nichts. Und irgendwie ist das schade, denn ohne die gäbe es mich nicht.

  4. Lieber Werner,
    ich kann ihn am Laptop gerade nicht finden, aber an dieser Stelle sei das Sektglas-Emoji eingefügt! 🙂
    Und das Bild der Jalousie für Zeit finde ich sehr treffend.

    Liebe Grüße
    Alina

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