Der Dienstag Dichtet – Klon


Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Der Mensch

Dauer-Klon

seiner selbst

ständige Erneuerung

der Zellen

Verwesung

ein Teil von uns

wir erbrechen uns

in die Unendlichkeit

Bild von 愚木混株 Cdd20 auf Pixabay


Dies ist eine Aktion, die von Katha kritzelt ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstag wird ein selbst-geschriebenes Gedicht veröffentlicht.
Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen.
 
Mit von der Partie sind auch:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Nachtwandlerin
Gedankenweberei
Erinnerungswerkstatt
Lebensbetrunken
Dein Poet
Geschichte/n mit Gott
Suses Buchtraum
Wortmann


 

8 Comments

  1. Das ist ein Herbstgedicht, oder? Es fühlt sich nach Herbst an.
    (übrigens: Heute konnte ich zum ersten Mal deine Seite komplett sehen – ich sehe sie ja immer direkt an, und die Beiträge waren nie sichtbar, ich musste immer ein bisschen nach ihnen suchen und mit der Maus hin und her fahren. Heute: Alles da! 😊)

    1. Was heisst Herbst-Gedicht. Ja, vielleicht in dem Sinne, dass wir – wie die Jahreszeiten – uns ständig erneuern, aber uns körperlich auch ständig verlieren. Und damit die (philosophische) Frage nach der Einheit von Körper und Geist. Oder Mittel zum Zweck.
      Ich bin mir da nicht so ganz sicher.

      Und: wenn Du mich jetzt ganz siehst, kannst Du ja mal ein wenig auf Wanderschaft in die anderen Sektionen gehen?

  2. Leicht Creepy aber auf eine positive Art. Ich würde es jetzt so verstehen, dass man alte Muster/ oder sich selbst nicht wirklich verändern kann und durch den innerlichenn Klon, doch wieder zu seiner selbst findet. Während der Körper sich aber dennoch verändert: das zb. Wunden heilen.
    Also äußerliche Veränderung oder Regenerierung, doch innerlich bleibt man sich selbst. Ist das jetzt zu weit hergeholt von mir ? 🤔 Aber so würde ich dein Gedicht deuten. 😊

    1. Hallo Suse! Ich freue mich immer sehr, wenn ein Leser mir schildert, was er in meinem Gedicht sieht und empfindet. Wenn ich ehrlich sein soll, dann war die Ursprungsidee, dass wir das All (oder die Unendlichkeit) mit unendlich vielen Kopien von uns „vollmüllen“, weil wir uns ja rein physisch immer wieder erneuern. D.h. es existieren viele verschiedene Kopien von uns (oder besser gesagt von unserer äußeren Physis) in vielen verschiedenen Entwicklungsstufen, die wir „abgehäutet“ haben.
      Im Wesentlichen wären wir demnach nur „vergänglich“.
      Aber trotzdem haben wir uns ja geistig weiter entwickelt und dieses Dilemma erkannt, so könnte man jetzt weiter argumentieren: eine dauerhafte Seele (??)
      in einem sich ständig erneuernden „Nährboden“?

      Viele Fragen, die einem durch den Kopf geben, ohne dafür eine Antwort zu finden.

      Freue mich auf viele Gedichte von Dir bei Kathas Aktio!

      Gruß Werner

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