Etüdensommerpausenintermezzo – IM-II – Hafenrundfahrt


Link zu Christianes Schreibeinladung

Bild von Julius Silver auf Pixabay

Hafenrundfahrt

 „Meister, das war `ne bannig gute Idee, mich zu `ner Hafenrundfahrt einzuladen. Wo kann man denn noch so viele schöne Pötte sehen, wie hier in Hamburg! Von Frachter bis Kreuzfahrtschiffe, Hafenschlepper, Barkassen, Museumsschiffe, Tauchboote, Schwimmdocks, Fähren, Hafenpolizei iss alles dabei.  Und nich zu vergessen die alten Dampfschiffe, wie die SCHAARHÖR und die Elbfischkutter. Iss doch ganz was anners als die Kieler Woche, wo die immer nur die ollen Sechler zeigen. Hier kann man das genießen und bei die Seeluft kann man so schön seinen Gedanken freien Lauf lassen! “

„Na, denn erzähl mal, Eckad, was hast du dir denn schon wieder ausgedacht? Wieder `ne neue Geschäftsidee für das Sommerloch, wenn unsere Aufträge dünner werden und wir vielleicht in Kurzarbeit müssen?“

„Ja, Meister, DIE Idee hab ich tatsächlich. Wir müssen nämlich Öko gehen: Dachbegrünung ist das Thema der Zukunft. Da sollten wir mal fix bei Frau Pansen ein Musterdach aufbauen und dann die Werbetrommel rühren. Was meinst du, dann können wir uns bestimmt vor Aufträgen nich mehr retten, besonders von die Reichen aus Blankenese. Und wo es da doch bestimmt auch Fördergelder vonne Regierung für gibt! “

„Ach Quatsch, das wird `nen Eigentor, sach ich dir. So viele Flachdächer haben die doch gar nich. Und außerdem sind wir keine Gärtner nich! Da sind doch ganz annere Spieler schon im Geschäft. Guck dir lieber das Panorama an und verderb mir mit dein Gequatsche nich noch den schönen Tag, Eckad!“

Bild von Andi Graf auf Pixabay

„Oh, Meister, da schau mal, die Elbphilharmonie! Sieht von Wasser aus ganz anners aus!“

„Iss aber schön, Eckad, von innen ein Traum. War letzte Woche mit Frau Pansen zu einem Konzert dort. Ich sach dir: vom Feinsten! Und die Innenbeleuchtung. Kannst du dir nicht vorstellen, als wenn eine Million Glühwürmchen gleichzeitig leuchten würden!“

„Oh, Meister, vergiss dein Wort nich, aber es fängt gerade an zu nieseln. Ich glaub unter Deck iss besser!“

„Ja, Eckad, geh du schon mal vor und bestell ein Bier und ein Korn, das soll wohl unsere Lebensgeister wieder wecken!“

„Geht klar, Meister, denn kann ich ja die Fliegenklatsche wohl wechtun, bei Regen kommen wohl keine Mücken mehr.“

„Dafür ham wir Wetterleuchten da hinten in der Nähe vom Michel. Mein Gott, da kommt schwer was auf uns zu. Nun aber nix wie runter an die Bar, Eckad!“

Bild von Manfred Reinert auf Pixabay 

Titelbild: Quelle Helmut Jungclaus auf Pixabay

14 Comments

  1. Ach Mensch, Werner!!!! ❤️❤️❤️
    Ja, das ist Hamburg von seiner schönsten touristischen Seite, und das Gewimmel auf dem Hafengeburtstag ist schon echt speziell, gerade auf dem Wasser! Wir hatten übrigens dieses und letztes Jahr keinen (Bildunterschrift). Und dass Eckad Stärkung unter Deck braucht: Sie sei ihm gegönnt! 😁🍻👍
    Vielen herzlichen Dank!!! 😁😂😁👍
    Sommerabendgrüße 😁🌞⛲🍹🥨👍

  2. Das ist ja mal wieder eine tolle Verknüpfung mit dem Eckad-Meister-Frau Pansen-Trio und dem Klang der Sprache, den man unwillkürlich ins Ohr bekommt und den Hamburg-Betrachungen. Gefällt mir sehr.

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