ABC-Etüden 46-47.21 – Pinakothek


Link zu Christianes Schreibeinladung

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

Pinakothek

Im lebendigen Museum

unseres eigenen Seins

sammeln wir

unsere biografischen Daten

stellen sie in Regale

und Schubladen

um sie bei Bedarf zu ziehen

oder zum Öffnen frei zu geben

manche vergessen wir

dann verstauben sie

oder wir schreiben sie auf

kleben sie uns auf die Stirn

oder

man findet sie vielleicht einmal

nach unserer Zeit

und Einer erinnert sich

hoppla

DAS war er

SO kannte ich ihn gar nicht

DAS habe ich ja gar nicht gewusst

so ein Dollo

so ein Schlawiner

so ein Held

so uneigennützig

so anstrengend

so fordernd

so verbissen

so lächelnd

so übermütig

so ein MENSCH!

Titel-Bild von Silentpilot auf Pixabay 

9 Comments

  1. Ja, so ist es. Man arrangiert das eigene Leben zur gefälligen Beachtung/Betrachtung, und versteckt anderes säuberlich in Kammern, die öffentlich nicht zugänglich sind. Und dann gibt es noch die Sonderausstellungen für spezielle Besucher …
    Schön durchgedacht, gefällt mir sehr.
    Herzliche Abendgrüße 😁☁️🍷🍪👍

  2. Manchmal besser, wenn das erst nach Lebzeiten passiert. Gibt so einige, die ihre gut weggepackten Geheimnisse auf die Füße fallen. 😉
    Ein tolles Bild für ein Leben. Manchmal fühlt sich das Leben echt ein stückweit museual an.

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